#Zielort – endlich ankommen

Aktueller Plan:
>>Juni: Spanischunterricht (Schwerpunkt Konversation) + Optik (Räume und Abläufe) kennenlernen
>>ab Juli: Ran an die Arbeit 🙂 -> Arbeitsbeginn in der Augenklinik und Optik

Curahuasi – der Ort, in dem ich in den nächsten drei Jahren zu Hause bin.
Das Ankommen dauert doch länger als gedacht und ist manchmal sehr ermüdend. Viele neue Eindrücke prasselten in den letzten Wochen auf mich ein – ein neuer Ort, neue Umgebung, neue Leute und dazu das Spanisch, das mir viel Konzentration abverlangt. Doch ich fühle mich sehr wohl hier und so langsam gewöhne ich mich an alles.
Trotz der Ausgangsbeschränkung konnte ich auf meinen Wegen (z. B. zum Einkaufen oder zur Klinik) und auf dem Dach unseres Hauses einige Eindrücke einfangen.

Die Natur genieße ich sehr! Berge, Pflanzen, Tiere und die nicht zu unterschätzende Sonne. Gerade ist hier „Winter“, d. h. Trockenzeit. Tagsüber ist die Sonner sehr intensiv, aber die Luft ist kühl und auch nachts wird es sehr kalt (bis zu 0° Celcius).

Das eingekaufte Gemüse und Obst wird zuhause desinfiziert und kommt dann erst in den Kühlschrank oder in den Obstkorb. Die meisten Produkte kommen unmittelbar hier aus der Region.

Erst wenn die Müllabfuhr kommt, wird der Müll raus gebracht, damit die Hunde nicht darin wühlen und alles auf der Straße verteilen.
Außerdem werden (als Maßnahme gegen den Corona-Virus) jeden Samstag die Straßen desinfiziert.

Zum Schluss noch ein paar Bilder von selbstgemachten Produkten. 🙂
Quark (z. B. für Käsekuchen), den gibt es hier nämlich nicht zu kaufen… und Erdnussbutter; das kreative Samstagsfrühstück meiner peruanischen Mitbewohnerin und ein Maracuja-Kuchen von meiner bolivianischen Mitbewohnerin.