In den ersten Tagen im Juni wollte ich mir die Abläufe in der Augenklinik und Optik nur mal ansehen – Pustekuchen. Zuschauen gibt’s hier wohl nicht. Es ging fast nicht anders, als gleich mitzuarbeiten. Also hatte ich direkt meinen ersten Patienten und führte einen Sehtest auf Spanisch durch und es klappte besser als gedacht.

Alpakas auf dem Klinikgelände 
Mein erster Patient 
Vor der Augenklinik 
Mein Stempel
Die restlichen Tage im Juni hatte ich relativ viel Zeit, aber trotzdem verflog sie gefühlt in Lichtgeschwindigkeit. Ich konnte neben dem Spanischlernen noch einige Ausflüge in die wunderschönen Berge unternehmen.

Auf dem Berg „Capitán Rumi“ 

Mit Donna, meiner Mitbewohnerin 
Wenn man viel Zeit hat, denkt man auch viel nach. Und da bleiben auch die mentalen Tiefs nicht aus. Es ist besonders in der Corona-Zeit mit einigen Einschränkungen schwierig, neue Freundschaften zu knüpfen und in bestehende Gruppen hineinzufinden. Trotzdem konnte ich einige Mitarbeiter kennenlernen. Manche reisen bald schon wieder ab, manche bleiben noch ein Weilchen. Ich hoffe, dass hier Freundschaften entstehen, in denen man sich gegenseitig ermutigen und helfen kann. Auf die Dauer ist das, glaube ich, (über)lebensnotwendig.

Hausberg „San Cristobal“ 
Auf dem Berg „Coriwayrachina“ 
Der Fluss Apurímac 

Ein Tier, kein Ast 🙂 
Mit Susi zum Sonnenaufgang 
Ausblick auf Curahuasi
Jeden Mittwoch stehen Matthias Kügler und Nelli Klassen schon früh auf der Matte. In dieser Woche durften Marta und ich mithelfen. Ich war das erste Mal dabei und es gab eine Menge Arbeit. Besonders die Laugenbrötchen sind sehr aufwendig zu backen, daher gab es sie bisher einmal im Monat.
Herzlichen Dank an unsere Kollegen, die uns Woche für Woche mit Brötchen versorgen. Das ist hier ein echter Luxus!

Abwiegen der Teigstücke 

Gedrehte Brötchen aus der Maschine 
Einige müssen von Hand nachgebessert werden 
Gestempelte Laugenbrötchen 

Die beliebten Schokobrötchen 

v. l. Matthias, Marta, Nelli und ich
Nach fünf Monaten habe ich nun auch zum ersten Mal Cuy gegessen. Das Bild vom Meerschweinchen sieht nicht besonders schön aus, aber es ist hier DIE Spezialität und sogut wie alle Quechuas lieben es. Und ich muss sagen, mir hat es auch gut geschmeckt. Der Geschmack ist schwer zu beschreiben, vielleicht Richtung Kaninchen…? Am besten ihr probiert es hier selbst einmal ;-).

Straße in Curahuasi 
Geburtstagstorte meiner Kollegin 
Cuy (Meerschweinchen) 

Ein Schafsfell auf dem Dach unserer Nachbarn… 
…und Mais bei den anderen Nachbarn
Und zu guter Letzt noch ein paar kleine Eindrücke von meinem ersten Geburtstag in Peru. 🙂

Meine „Frühstückstorte“ 
Serrano-Schinken – feines Geburtstagsgeschenk! 
Mit Ricarda und Rebecca beim Geburtstagsfrühstück 
Meine Geburtstagstorte 😀 
Lagerfeuerchen
Die Sprachschulzeit ist jetzt vorbei. Die Zeit der Übung fängt gerade erst an. Ab dem 01. Juli 2020, beginnt ein neuer Abschnitt meiner Peru-Zeit. Ich werde 40 Stunden pro Woche arbeiten, viele Patienten sehen und viel lernen.
Da bin ich mal gespannt!
