Wertvolle Momente

Es ist unfassbar, wie schnell die Zeit vergeht. Die letzten Monate waren ziemlich herausfordernd. Die meisten Tage sind gut gefüllt, viele Patienten erreichen die Optik und können mit einer oder zwei neuen Brillen wieder nach Hause gehen. Die meiste Zeit in der Woche verbringe ich tatsächlich in der Optik. Um 08:00 Uhr geht es montags bis freitags los. Montag, Dienstag und Donnerstag bin ich bis 17:45 Uhr auf der Arbeit, mittwochs habe ich eine Stunde früher Feierabend und freitags kann ich normalerweise schon um 13 Uhr ins Wochenende starten.

Auf den folgenden Bildern sieht man mein erstes selbstgebackenes Brot (mit Sabines Hilfe), die verschiedenen Gesteinschichten Curahuasis, selbstgebackenes Bananenbrot, ein typisches peruanisches Frühstück und eine eigenartige aber sehr leckere Frucht namens „Pacay“.
Die Sonnenaufgänge, Wolken, Felder und Berge sind immer ein wundervoller Anblick, sei es beim Joggen, Picknicken oder einfach nur spazieren gehen..
Gottesdienste finden mittlerweile in einer Gemeinde samstags statt, da sonntags noch Ausgangssperre ist (die mehr oder weniger eingehalten wird).


Wie immer im Leben gibt es mal gute und mal traurigere Tage. Hier in Peru erlebe ich nur alles irgendwie intensiver. Sabine musste für eine zeitlang nach Deutschland, wir wussten nicht, wann sie wieder zurück nach Peru kommen würde. Deshalb machten wir spontan noch einen kleinen Ausflug – ohne Sonnenschutz, wie wir dann feststellen mussten. Aber dann heißt es einfach kreativ werden. 🙂
Mittlerweile ist Sabine wieder gesund und munter zurückgekehrt und Evelyn ist in meine WG eingezogen. Außer anderen Gemeinsamkeiten verbindet uns beide auch die Herkunft aus der schönen Pfalz. Einer der ersten Orte, die man in Curahuasi gesehen haben muss ist der „Capitán Rumi“ – unser kleiner Berg vom Dorf. Also machten Helen, Evelyn und ich uns auf den Weg und bekamen bald Gesellschaft von unserem neuen Freund Robin. 😀
Vor einem Jahr sind Rebecca und ich in Curahuasi angekommen: https://opticaperu.home.blog/2020/05/07/die-wunder/ Das mussten wir mit einem kleinen Picknick vor der Arbeit feiern.
An einem oder zwei Tagen in der Woche gehe ich auch gerne mal mit Marielene joggen. Es tut einfach gut, sich vor Arbeitsbeginn zu bewegen und sich auch mal alles von der Seele zu reden.
Wenn man hier in der Regenzeit auch mal schickere Schuhe anziehen will, ist nur die Frage, wie man sauber durch den Matsch kommt. Da helfen nur rosane Überziehschuhe aus China, würde ich sagen. 😀 Ein herzlicher Dank an meine liebste Schwester. :*
Bild 1: v. l. Rebecca, Sabine / Bild 2: v. l. Helen, Evelyn / Bild 3: Rebecca / Bild 4: Marielene, Leah

Ein Mädels-Ausflug nach Cusco, das gab es schon lange nicht mehr. Es tat einfach gut, mit ihnen unterwegs zu sein, ein wenig abzuschalten und für die neue Woche aufzutanken.
V. l. Helen, Ricarda, Evelyn, Vera (Medizinstudentin) und Davina (arbeitet beim Kinderprojekt „Alma“ mit).