Samstag, 22.02.2020 – um 05:55 Uhr klingelt mein Handy. „Wir sind jetzt da“, sagt der Fahrer. Als ich dann im Sprinter sitze, fahren wir weiter durch Cusco, um auch einige andere abzuholen. Es geht zum „Berg der sieben Farben“.
Der Ausflug ist u. a. eine gute Möglichkeit, mein Spanisch zu praktizieren und dazuzulernen.

Der erste Halt 
Frühstück – Brot, Butter und Marmelade gibt es auch
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus ca. 45 Minuten immer höher. Vom Startpunkt (4600 m ü. M.) aus wandern wir etwa 90 Minuten bergauf. Es geht langsam vorwärts. Die Luft ist dünn, die Atemfrequenz fast so schnell wie die eines Säuglings und ein leichtes Schwindelgefühl begleitet mich, aber weiterwandern kann ich trotzdem.

Auf 4600 m ü. M. startet die Wanderung 
Der Blick ins Tal 
Wer möchte, kann ein Pferd für den Aufstieg mieten

Überall stehen kleine Steintürmchen 
Die ersten roten Berge kommen zum Vorschein 
Viele Touristen aus aller Welt sind unterwegs 

Jetzt bin ich fast ganz oben. Für den Weg vom „Berg der 7 Farben“ bis zu meinem Standpunkt hat ca. 15 Minuten gedauert – mit vielen Pausen und viel Motivation, den höchsten Punkt auf 5000 m zu erreichen.

Geschafft!! 
Hier oben ist es ziemlich kalt und windig! 
Die Farben entstehen durch die Überlagerung von Quarz, Eisen und verschiedenen Mineralien

Mit Freunden aus der Sprachschule ACUPARI
Nach etwa zwanzig Minuten müssen wir leider schon wieder zum Bus zurückwandern. Der Abstieg ist deutlich einfacher. Dabei bestaune ich nochmal die wunderschöne und vielfältige Natur.
Wie kreativ Gott das alles geschaffen hat!!

Kleine Bäche schmücken die Wege 
Verschiedenfarbige Steine 
Dank der Regenzeit wächst viel Grünes 
Natürlich gibt es hier auch ganz viele Alpakas und Lamas! 🙂 

Auf den höchsten Bergspitzen gibt es sogar Schnee 
Ein beeindruckender Tag liegt hinter mir
Für mich ist das, was ich sehe und erlebe, ein Geschenk Gottes. Ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages auf der Spitze eines 5000 m hohen Berges in den peruanischen Anden stehen werde.
Aber Gottes Gedanken sind eben größer als meine – und genialer!
