Sackgasse!?

Eigentlich hatte ich geplant bis mindestens Ende Mai oder Juni in Cusco zu bleiben. Allerdings schließt die Sprachschule ab Mai komplett. Also habe ich entschieden schon jetzt nach Curahuasi umzuziehen. (Curahuasi ist das Dorf, in dem das Missionshospital Diospi Suyana steht, in dem ich später arbeiten werde.)

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Geplant ist, dass Rebecca (eine Krankenschwester, die noch hier in Cusco ist) und ich am 05. Mai nach Curahuasi fahren. Von Cusco braucht man mit dem Auto zwei bis drei Stunden. Bis dahin müssen aber noch einige Dinge geregelt werden um überhaupt unterwegs sein zu dürfen, da immer noch die Ausgangssperre gilt.

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1. „Prueba rápida“: Wir müssen einen Corona-Schnelltest machen (mit einem Tropfen Blut vom Finger. Ergebnis in 10-15 Min). Das Problem ist, dass die Teste hier in Cusco sehr schwer zu bekommen sind. Wir wissen noch nicht, wie wir an einen Test kommen und hoffen auf eine WUNDERbare Möglichkeit, im wahrsten Sinne des Wortes.

2. Wir brauchen auch eine Genehmigung, dass wir von Cusco nach Curahuasi unterwegs sein dürfen. Das ist auch nicht einfach zu bekommen.
Außerdem muss ich dafür ein Formular ausfüllen, unterschreiben und mit einem Fingerabdruck versehen. Hier ist das Problem, dass ich keinen Drucker habe und alle Copy-Shops geschlossen sind.


„Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.“
(Bibel, Psalm 18,30)

Ich habe keinen blassen Schimmer, wie die Hürden überwunden werden könnten… Aber ich glaube, dass Gott einen Plan hat und dass er weiß, wie es funktionieren kann. Von daher heißt es jetzt, die Augen nach möglichen Lösungen offenhalten.
Ich bin besonders jetzt sehr dankbar für jedes Gebet!

Zur aktuellen Situation bei Diospi Suyana:
Am 26.04. wurde der erste Patient mit dem Coronavirus ins Missionshospital aufgenommen – darüber gibt es einen kurzen Bericht auf der Hompage von Diospi Suyana.
https://www.diospi-suyana.de/am-ortsausgang-blieb-ihm-die-luft-weg/

Ich bin sehr gespannt, über welches Wunder ich euch bald berichten kann! 🙂