Etwa 20 Leute sammelten sich am 05.11.2019 in den Räumen der „Kontaktmission“ – so heißt die Missionsgesellschaft, bei der ich ab dem 01.01.2020 angestellt sein werde und die mich zu Diospi Suyana nach Peru entsenden wird.
Der Qualifizierungskurs dient der Vorbereitung auf die neue Aufgabe in einer fremden Kultur.
Die Gruppe war sehr bunt gemischt – Deutsche, Amerikaner, Rumänen und ein Ägypter. Einige waren gerade Mitte 20, andere Anfang 70. Wir hatten viel Spaß zusammen.

In diesem Haus im Ort „Busch“ hatten wir unsere Mädels-WG. 
Morgendlicher Ausblick aus dem Wohnzimmer 
Täglicher Weg zum Seminar 

<- Seminarraum 

Schöner Ausblick von unserem Ferienhaus aus
Verschiedene Themen werden in dem zehntägigen Qualifikationskurs behandelt. Wir beschäftigten uns mit Themen wie Persönlichkeit, Interkulturelle Teams, Betreuung der Mitarbeiter, Weltanschauung und Zeitströmungen, Konfliktmanagement und einigen mehr.

Unser Glas-Kirchengebäude – transparent und jeder ist willkommen 🙂 
Auch eine Kirchenvariante
…und Snacks in den Pausen gab’s auch 🙂
Kirche mit multikulturellen Zügen 
Konfliktanalyse einer Gruppenarbeit 
Zusammen kochen – etwas anders 
Besonders interessant waren die interaktiven Gruppenarbeiten. (Wir waren 5 Gruppen á ca. 4 Leute)
Erste Aufgabe: Baut mit Wattestäbchen und Kleber ein Kirchengebäude.
Wie verschieden die Vorstellung von einem Kirchengebäude sein kann, sehen wir auf den Bildern. Spannend wird es, wenn Kulturen von den verschiedenen Kontinenten aufeinandertreffen.
Zweite Aufgabe: Kauft etwas zum Abendessen ein, das ihr gerne zubereiten möchtet.
„Wir können Krokodile aus den Gurken schneiden“, überlegten wir uns sehr kreativ. „Und während wir die Krokodile schneiden, bereitet ihr schonmal den Nachtisch vor.“ Natürlich war meine Gruppe super organisiert.
Begeistert trafen wir uns mit unseren Einkäufen wieder in den Räumlichkeiten. Dann kam alles anders als wir dachten… „Jede Gruppe bereitet das Essen der anderen Gruppe zu“, wurde uns gesagt.
In manchen Gesichtern las man Enttäuschung heraus, aber die meisten von uns waren nach ein paar Sekunden der Besinnung wieder voll bei der Sache. Jetzt heißt es, kreativ sein. Etwas Gutes aus dem fabrizieren, was man zur Verfügung hat. Ich würde sagen, es ist allen gelungen.
An einem Nachmittag gab es einen kleinen Ausflug durch den schönen Wald in Wüstenrot.



Die Felsen sind aus sog. Stubensandstein. Man hat hier nach Silber gesucht – vergeblich. 
Ganz schön matschig… 
Die sogenannte Himmelsleiter 
Warum auch immer – hier wachsen Mammutbäume aus Kalifornien 

Morija-Denkmal

Sabine (links neben mir) wird auch als Krankenschwester zu Diospi Suyana gehen.
